Die Dokan Lauda KarateGala (Teil 2)

Nach der Pause ging die Gala weiter mit einer Inszenierung, die eine heitere Geschichte über ein älteres Paar erzählt, das von einer Gruppe Jugendlichen bei ihren morgentlichen Tai-Chi-Übungen gestört und belästigt wird. Nachdem die Halbstarken sogar handgreiflich werden, beweisen Omi und Opi wie man sich mit Karatetechniken unliebsame Angreifer vom Leibe halten kann. Die sehr gelungene Darbietung, für die auch eine ordentliche Portion schauspielerisches Talent vonnöten war, bewies eindrucksvoll, dass man Karate, was in der Regel eine sehr ernste Angelegenheit ist, auch auf lustige Art und Weise präsentieren kann.

Die drei Vertreter der Trainerriege, Christoph Kirsch, Matthias Kraft und Armin Burger, waren die Akteure des nachfolgenden Programmpunktes. Sie zeigten Abwehrkombinationen, die sich gegen zwei Gegner richteten, die entweder kurz hintereinander oder sogar gleichzeitig angriffen, wobei jeder sowohl in der Angreifer- als auch in der Verteidigerrolle agierte. Das Spektrum der Abwehrtechniken reichte von bloßen Ausweichbewegungen über Abwehren, die zeitgleich mit dem Angriff ausgeführt wurden, bis hin zu spektakulären Würfen.

Anschließend wurde eine weitere Gästegruppe aktiv, nämlich die Ju Jitsu-Abteilung des TV Bad Mergentheim unter Leitung von Hennes Meinikheim. Die Gruppe demonstrierte äußerst beeindruckend  in einer raschen Abfolge vor allem fortgeschrittene Wurf- und Hebeltechniken, die ganz klar den Unterschied dieser Kampfkunst zum Karate aufzeigten. Denn obwohl auch im Karate Würfe des Gegners ausgeführt werden, reichen diese keineswegs in ihrer Komplexität und Vielfalt an die im Ju Jitsu geübten heran.

Den krönenden Abschluss der Karate-Gala bildete die Darbietung von Christian Bähr, Sandro Bieger und Luca Weingötz, die die Kata Kanku-Sho und daran anschließend das dazugehörige Bunkai, also die Anwendung der Einzeltechniken gegen reale Gegner, zeigten. Schon allein die Kata wurde auf einem hohen wettkampftauglichen Niveau präsentiert und strotzte nur so vor Dynamik und Ausdruckskraft aber auch das Bunkai bestand aus jeder Menge eindrucksvoller Kombinationen, die von den dreien mit hoher Präzision, Kraft und Schnelligkeit ausgeführt wurden.

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, mit der sich das Dokan Lauda zu ihrem 20-jährigen Bestehen der Öffentlichkeit präsentierte, was durch viel positives Feedback der Zuschauer bestätigt wurde.

 

Links zu den Bildern des zweiten Teils:

Teil IV – Heitere Geschichte

Teil V – Karate 2 gegen 1

Teil VI – Ju Jitsu

Teil VI – Kata in Anwendung

 

Und noch eine Sammlung verschiedener Impressionen des Tages:

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