Mit Hingabe, Disziplin und Herz für die Jüngsten – Karateka besteht Schwarzgurtprüfung mit Bravour

Es ist ein großer Moment für Sven Herdt und das gesamte Dojo, denn nach Jahren intensiven Trainings hat er die Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) im Shotokan-Karate mit Bravour bestanden. Durch die Prüfung, die er bei Bundestrainer Eftimios Karamitsos (8. Dan) ablegte, krönt er einen langen, konsequenten Weg voller Fleiß, Disziplin und echter Leidenschaft für die Kampfkunst.

Von Beginn an zeichnete sich Sven durch außergewöhnlichen Trainingsfleiß aus. Mehrmals pro Woche stand er im Dojo, feilte an Technik, Präzision und Kampfgeist. Doch damit nicht genug, auch außerhalb des regulären Trainings besuchte er Wochenendlehrgänge bei erfahrenen Meistern und der Austausch mit Karateka aus anderen Dojos gehört für ihn längst selbstverständlich dazu.

Auch den Wettkampf hat Sven bereits kennengelernt. Die Teilnahme an Turnieren gab ihm wertvolle Einblicke in die Anwendung der Techniken unter Druck und entwickelte dabei seine mentale Stärke weiter.

Besonders bemerkenswert ist jedoch sein Engagement im Kindertraining. Seit einiger Zeit leitet Sven das Kindertraining und betreut dort die jüngsten Karateka des Vereins. Mit viel Geduld, Humor und pädagogischem Feingefühl vermittelt er nicht nur Techniken, sondern vor allem Werte wie Respekt, Disziplin und Fairness. Für viele der jungen Karateka ist er inzwischen ein echtes Vorbild.

Dabei war sein Weg zum Karate alles andere als geradlinig. In den Anfangsjahren seiner Laufbahn hatte Sven zunächst Zweifel, ob Karate wirklich „die richtige“ Kampfkunst für ihn sei. Doch je tiefer er sich mit der Philosophie und Vielseitigkeit dieser traditionellen japanischen Kampfkunst beschäftigte, desto klarer wurde ihm, dass es hier um weit mehr geht als nur um Schlag- und Tritttechniken, nämlich Disziplin, Respekt und stetige Selbstverbesserung.

Mit der bestandenen Schwarzgurtprüfung hat Sven nun einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Doch wer ihn kennt, weiß dass das für ihn das noch lange kein Abschluss ist, sondern eher ein Neubeginn. Der Schwarzgurt steht im Karate nicht für das Ende des Lernens, sondern für den Beginn eines tieferen Verständnisses.

Wir sind stolz auf Sven und seinen Weg als engagierten Karateka, als Vorbild für andere und als Trainer, der die Begeisterung für Karate an die nächste Generation weitergibt.