Armin Burger nun als internationaler Kampfrichter unterwegs

Beim, alle zwei Jahre stattfindenden, Karate-Trainingslager des europäischen Karate-Verbands „JKA Europe“ in Brüssel nahm Armin Burger, Cheftrainer der Karate-Abteilung des ETSV Lauda, nicht nur an den Trainingseinheiten teil, sondern stellte sich dort auch zwei Qualifikationsprüfungen.
Das Training wurde von Masaaki Ueki geleitet, der derzeit als einziger Karatemeister im Weltverband JKA (Japan Karate Association) den 10. Schwarzgurtgrad innehält. Unterstützt wurde er durch die Großmeister Yasunori Ogura (8. Dan) und Yoshinobu Ohta (7. Dan).
Wie üblich finden neben den reinen Karate-Trainingseinheiten zusätzliche Kurse in den Bereichen Kampfrichter-, Gürtelprüfungs- und Ausbildungswesen statt, die jeweils mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung abgeschlossen werden. Um an diesen Schulungen teilnehmen zu können, muss der Prüfling durch den „Chiefinstructor“ des jeweiligen Landes hierfür nominiert werden. In diesem Falle geschah dies durch Shihan Hideo Ochi (9. Dan), der eine kleine Gruppe aus Deutschland auserwählt hatte, sich den Prüfungen zu stellen.
Nach drei anstrengenden Tagen, in denen nicht nur rein physische Leistungen abverlangt sondern auch das theoretische Karate-Wissen überprüft wurde, durfte Armin Burger jeweils ein Zertifikat als „Judge“ (Internationaler Kampfrichter) und als „Instructor“ (Karate-Ausbilder) entgegen nehmen.
Durch das Kampfrichter-Zertifikat ist er, der seit vielen Jahren schon auf nationalen Turnieren als Kampfrichter aktiv ist, nun auch qualifiziert, auf internationaler Ebene eingesetzt zu werden.

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