Trainingslager 2018

Auch in 2018 fand das jährliche Trainingslager wieder in Riedenberg in der Rhön statt. Was die Unterkunft und die Trainingsräume angeht, so hat sich gegenüber der Vorjahre nichts geändert. Was sich aber in diesem Jahr signifikant geändert hat, war die Teilnehmerzahl. Offensichtlich hat dieses Mal der Zeitraum um Christi Himmelfahrt für den Großteil jener nicht gepasst, die eigentlich in den vergangenen Jahren zum festen Teilnehmerstamm gezählt werden konnten, denn eine Absage nach der anderen wurde erteilt als zum Eintragen in die Teilnehmerliste aufgefordert wurde. Zwischenzeitlich wurde sogar mit dem Gedanken gespielt, das Trainingslager in 2018 ausfallen zu lassen angesichts der übersichtlichen Anzahl der Teilnehmer. Wie sich herausstellte, war es absolut richtig, trotzdem an der Durchführung festzuhalten, denn es zeigte sich eindrucksvoll, dass es nicht von der Größe der Teilnehmergruppe abhängt ob unser Trainingslager ein Erfolg wird oder nicht. Die etwas kleinere Gruppe hatte sogar den Vorteil, dass Veranstaltungen, wie ein gemeinsames Abendessen außerhalb des Hauses, deutlich einfacher zu umzusetzen sind.

Ansonsten wurde wie gehabt jeden Tag vor dem Frühstück wahlweise eine Jogging- oder eine Kata-Einheit und danach zwei anderthalbstündige Trainingseinheiten abgehalten. Das Thema, das sich in diesem Jahr durch alle Trainingseinheiten zog, war die Kata Goju-Shiho-Sho, von der nicht nur der korrekte Ablauf sondern auch eine Vielzahl von Sequenzen als Bunkai, das von unterschiedlichen Trainern ausgearbeitet worden war, geübt wurde.

Zum ersten Mal hatten wir eine komplette Yoga-Einheit eingebaut, die von Kati geleitet wurde. Wer jetzt denkt, dass diese Einheit zum Ausruhen bzw. reinen Erholen von den schweißtreibenden Karate-Einheiten war, der täuscht sich gewaltig, denn Kati hat uns durch ein höchst forderndes Programm aus dem “Power-Yoga” geführt und alle waren sich hinterher einig, dass dieses Training mindestens so anstrengend wie unser Karate ist, wenn nicht sogar ein Stück anstrengender.

Höhepunkte des geselligen Teils waren dieses Jahr der Besuch des Klosters Kreuzberg am Vatertag bei herrlichstem Wetter und die Verprobung verschiedener Biersorten einer kleinen lokalen Brauerei, die Walter anlässlich seines Geburtstag besorgt hatte.

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